Montag, 16. Januar 2017

Mit Travel & Personality ans Ende der Welt: SPITZBERGEN!

Das Geheimnis des Nordens liegt fernab der realen Welt. Die Suche nach dem Norden endet, wo alles Land endet – auf Spitzbergen.
In 2017 geht es im klassischen Sinn der Hurtigruten mit unseren T&P Teilnehmern/Innen ans nördliche Ende der Welt. Dort wo die Berge sich spitz auftürmen, mächtige Gletscher sich ergießen und der König der Arktis sein Reich präsentiert. Auf dieser Reise sind wir dem Norden näher als auf jeder anderen Reise. Mit Schiffsausflügen und Landgängen erleben wir die Pracht Spitzbergens in ihrer Vollkommenheit. Dabei steht auch der Eisbär, seiner selbst Herrscher des Nordens, im Fokus. Wir wollen in seinem Reich unterwegs sein und mit Glück ihn in seinem Lebensraum betrachten. Der Wind, die dunklen Wolken durch welche sich die ewige Sonne des Sommers versucht hindurch zu kämpfen gibt dem Ganzen den letzten Schliff. Hier ist, wo alles Land endet.
Kommen Sie mit uns zum Ende der Welt.

Jetzt ans Ende der Welt: http://www.travel-and-personality.de/spitzbergen/erlebnisreisen/kreuzfahrt-hurtigruten/SJ-SPB












Donnerstag, 12. Januar 2017

Travel & Personality: Traumrouten entlang der wilden Atlantikküste Ost-Kanadas – Metropolen & Wildnis!

Traumurlaub in die Atlantikprovinzen Ost-Kanadas von Halifax nach Montréal. Prall gefüllt mit Begegnungen, Aktivitäten, Geschichte und Kultur.
Eine 17-tägige Erlebnis- und Wanderreise vom Insider für Interessierte zu den ungewöhnlichen Orten eines außergewöhnlichen Landes. Atlantisches Inselflair, traumhafte, endlose Weiten und Wälder, Seen und Fjorde, dazu den Mix aus englischem, französischem und kanadischem Flair, Metropolen und Wildnis. Kurz gesagt: eine Reise, die bezaubert!
Halifax, Québec und  Montréal, moderne Metropolen und gleichzeitig wichtige historische Stätten der Kolonialgeschichte Englands und Frankreichs, bilden das Kontrastprogramm zu den Naturexkursionen im „wilden Osten“ Kanadas! Von Halifax führt die Route über Peggy´s Cove mit seinem berühmten Leuchtturm nach Lunenburg, Kanadas ältester deutscher Siedlung. Passend zum Charakter der Reise geht es im Kejimkujik Nationalpark mit dem Kanu und zu Fuß auf Erkundungstour in der wildromantischen Landschaft.
Die Provinz New Brunswick hat wirklich alles, was man sich im Urlaub normalerweise wünscht: Meer, Strände, Berge, Flüsse, Städte, kleine Dörfer und alles was das Herz begehrt. Doch am meisten fasziniert in der Provinz der Fundy Nationalpark mit seinen gewaltigen Gezeiten, die bis zu 18 m Unterschied zwischen Ebbe und Flut betragen. Wanderpfade durchziehen den Park in einer abwechslungsreichen Landschaft mit steilen Küstenklippen, klaren Flüssen, Wasserfällen, Hochebenen und Wäldern, wo Elche, Schwarzbären, Luchse und Biber zuhause sind.
Ein weiterer Höhepunkt der Erlebnis- und Wanderreise ist die Provinz Québec. Die Gaspé-Halbinsel - für die Micmac-Indianer das „Ende der Welt“ - bietet einzigartige Kontraste, ein karges Hochland mit alpiner Tundra, schroffe Klippen und herrliche Küsten-Wanderwege am Atlantik.
Majestätische Fjordlandschaft
Im Saguenay-Fjord bietet eine zerklüftete Fjordlandschaft spektakuläre Aussichtspunkte und zählt sicher zu den besonders beeindruckenden Landschaften im Osten Kanadas. Neben den Belugas tummeln sich in den Gewässern des beeindruckenden St. Lorenz Stroms die gewaltigen Finn- und sogar Blauwale, die größten Lebewesen der Erde. Eine Wanderung führt an über 200 m hohe Steilwände mit sensationellen Ausblicken.
Die bezaubernden Metropolen Québec & Montréal
In Québec, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, bleibt Zeit für einen Bummel durch das historische Viertel "Le Vieux Québec". Mit seinen zahlreichen Kirchen, Befestigungsanlagen und historischen Gebäuden gehört es seit 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe. Québec City verfügt über ein reiches historisches Erbe und eine wunderschöne Naturlandschaft. Gegründet im Jahre 1608, ist sie die Wiege der französischen Zivilisation in der Neuen Welt und für Wanderer ein Traum: kompakt, malerisch, mit europäischem Charme. Die Metropole Montréal bezaubert mit ihrem französischen Charme und vereint französische und englische Einflüsse. Hier im Zentrum der Franko-Kanadier am St. Lorenz begegnet man einem ganz anderen Kanada. Die Stadt der hundert Kirchtürme wird oft mit Paris verglichen.

Leistungen
Flüge ab/an Frankfurt/M. – Halifax – zurück ab Montréal
7 Nächte im Mittelklassehotel, 2 Nächte im Tipi, 6 Nächte in Cabins
Programm lt. Reiseverlauf im Minivan
  • Kanutour im Kejimkujik-Nationalpark, Walbeobachtungstour in der Bay of Fundy
  • Fährfahrt Digby – Saint John, Bootstour Île Bonaventure zur Basstölpel-Kolonie
  • T&P-Reiseleitung durch Mario Hecktor



Mittwoch, 11. Januar 2017

CMT! Wir sind wieder mit dabei!

Hallo zusammen, bald ist es wieder soweit: Die CMT in Stuttgart startet und wir sind wie immer mit dabei! Kommt vorbei in Halle 6, Stand F31, denn jeder Standbesucher bekommt nicht nur tolle Infos zu unseren Reisen und Seminaren, sondern auch eine Dose Wurst mit T&P-Logo! ;-) Wir sehen uns auf der CMT! Euer Team von T&P.

Kamtschatka - Urwelten am Ende des Horizonts

Es bedarf einer mächtigen Vorstellungskraft sich eine Urwelt am Ende des Horizonts auszumalen. Und doch reicht jeglicher Gedanke, jegliche Vision und kein Bild aus, um zu verstehen, was uns wirklich in Kamtschatka erwartet. Eine Landschaft gleicht der Erde, wie man sie sich in ihrer Entstehung erträumt. Gigantische Vulkane lassen die Welt entstehen, reißende Flüsse schieben sich Ihren Weg durch eine scheinbar unzugängliche Welt. Heisse Quellen sorgen für Wärme in einer harten, ursprünglich, rauen Umgebung. Kräftige Braunbären schreiten durch die pure Wildnis, durch einen Ort, den nur wenige bislang besuchten. Dort wo die Natur noch den Weg vorgibt und wir nur ganz klein zusehen dürfen, dort wollen wir hin. Lasset uns das Unvorstellbare besuchen, lasst uns eine Reise zurück in die Zeit unternehmen. Kommt mit uns nach Kamtschatka!

Jetzt in die Urwelt aufbrechen: http://www.travel-and-personality.de/kamtschatka/erlebnisreisen/wandern-zelten-abenteuer/RU-KAMS











Mittwoch, 21. Dezember 2016

Reisen in Zeiten der Angst? Jetzt erst recht! eine Ansprache von Andreas Damson und eine Lesung von Dennis Hartke


"Die Welt ist schockiert, der Terror scheint endgültig auch bei uns angekommen zu sein. Was ist bloß los in diesen Zeiten? Wer macht so etwas und vor allem warum? Wo ist man denn noch sicher? Wir, die wir vom Reisen leben, könnten besonders von den Ängsten der Menschen betroffen sein, denn wenn nicht mehr gereist wird, kann die Reisebranche einpacken. Aber auf die Gefahr hin, jetzt als "Schönredner" oder "Gesundbeter" mißverstanden zu werden, wir sind der Meinung, jetzt erst recht! Und zwar aus folgendem Grund: wir sollten uns nicht in unserer Freiheit eingrenzen lassen, und schon gar nicht ausgerechnet durch Taten von Leuten, die als Bauernopfer geschickt werden, wiederum von düsteren, machtgierigen Neidern unserer Freiheiten... Religion? Islam? Hat damit überhaupt nichts zu tun, hier geht´s um Macht einzelner Anstifter, und dazu sind diesen Leuten alle Mittel heilig, dies dürfen wir nicht verwechseln! Und genau deshalb begegnen wir diesen Menschen mit unserer "Waffe", und die heißt "Reisen, Reisen und nochmals Reisen"! Denn wir glauben, Reisen schafft Frieden: Wenn Menschen sich begegnen und kennenlernen, wenn man gemeinsam lacht und feiert (und glauben Sie uns, das können die Menschen in allen Ländern, die wir kennen!), wenn man sich respektvoll austauscht, Freundschaften schließt, wer schießt denn dann noch aufeinander? Soldaten und Attentäter können nur zum Kriegführen gebracht werden, wenn man ihnen schreckliche Dinge über den "Feind" erzählt, und das klappt, solange sie ihn nicht wirklich kennen. Daher empfinden wir es jetzt erst recht als unsere Mission, Sie zum Reisen zu bewegen, und dies nicht nur aus eigennützigen Gründen, sondern aus unserer ureigenen Überzeugung, und wir tun dies selbst als Privatpersonen im T&P-Team auch! Unsere MitarbeiterInnen und wir von der Geschäftsführung haben dieses Jahr fantastische Reisen nach Kolumbien, Peru, Mosambik, Äthiopien, Dschibuti, Laos, Kambodscha, Vietnam, Argentinien, Island, Kasachstan und Nordirland unternommen, um nur die exotischsten zu nennen. Und wir persönlich werden auch allesamt im kommenden Jahr weiter reisen, alleine oder zusammen mit Ihnen, und zwar nach Kamtschatka, Tadschikistan, Afghanistan (!), nach Nordkorea und in den Sudan, und wir werden garantiert wieder unzählige Menschen treffen, die uns gesonnen sein werden, die unsere Freunde werden und die wir achten und dadurch unterstützen, DASS wir kommen!

Im Gedenken an die Opfer von Berlin wünschen wir Ihnen nun, dass Sie sich nicht entmutigen lassen, sich nicht verkriechen, denn das wäre das falsche Zeichen in diesen Zeiten! Ob mit uns als Reiseveranstalter oder mit wem auch immer, reisen Sie! Und tragen Sie die Botschaft des Friedens und der Zuversicht, der Achtung, der Liebe und der Wertschätzung, die unser Weihnachtsfest bedeutet, in die Welt! Auf dass dieser Planet in Zukunft mehr Nachrichten der Art vernehmen wird, die da lauten: "Karthum: Wieder hat eine Reisegruppe aus Deutschland Freundschaft mit den Bewohnern des Dorfes Karima geschlossen, die Feier dauerte bis spät in die Nacht"!"

Unser Reiseleiter Dennis Hartke hat Ihnen in diesem Zusammenhang eine tolle Lesung mit Bildern auf youtube eingestellt, schauen und hören Sie doch mal rein unter


In diesem Sinne frohe Weihnachten und einen mutigen Rutsch ins neue Jahr!

Andreas Damson und Ihr Team von Travel & Personality / TP-Erlebnisreisen


Dienstag, 20. Dezember 2016

Kasachstan - Ein Reisebericht von I.Seeger mit Travel&Personality

"Bist Du verrückt! In so ein Land!", "Du kommst sowieso nicht mehr lebend wieder!", "In Zeiten der IS in eine islamische Region? Du bist total bescheuert!", "Kasa... Was?".....
All solche Kommentare habe ich dieses Mal NICHT vor der Reise zu hören bekommen.
Irgendwie sagte jedem Kasachstan etwas, sei es durch deutsch-russischen Bekannte, die von dort kommen, durch die Raumfahrt und Infos über Baikonur oder natürlich durch den Film Borat. Irgendwie war dieses Mal niemand wirklich skeptisch oder völlig vor den Kopf gestoßen, als ich erwähnte, dass die nächste Reise nach Kasachstan gehen würde.
Schon eine Woche bin ich vorher hingereist bevor die T&P Gruppe nachkam, um schon mal die Lage zu checken, Land und Leute etwas näher kennenzulernen und mich auf die Umgebung einzustellen.
Überall wird man herzlich und neugierig empfangen und eine der ersten Fragen, die mit gestellt wurden war: "Was denken Deutsche über Kasachstan?". Konkret und detailliert konnte ich nichts sagen, aber eben etwas von den vorher genannten Stichpunkten.
Leider hat es die erste Woche fast permanent in Almaty geregnet, so dass nicht allzu viele Besichtigungen möglich waren. Aber Almaty, die "Stadt der Äpfel" und die alte Hauptstadt des Landes, ist eine schöne Stadt mit fantastischen, schneebedeckten vier- bis weit über fünftausend Meter hohen Bergen im Hintergrund. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, was man in der Staat tun kann, wie z.B. Museen besichtigen, kleinere Ausflüge in die Umgebung unternehmen, Fotos in der Altstadt und im futuristisch anmutenden neuen Teil der Stadt machen, günstig auf den Basaren oder in großen Einkaufszentren shoppen gehen und hervorragend Essen gehen. Es werden Speisen aus aller Welt angeboten. Besonders lecker und mein persönlicher Tipp: Lachman, das sind uighurische, selbstgemachte Nudeln, meistens in einer Suppe mit vielen Beilagen.
Gleich nach Ankunft in Kasachstan habe ich mir eine lokale SIM Karte für nur umgerechnet EUR 3,20 gekauft: 150 Freiminuten, 15 GB Internet frei und G4 Geschwindigkeit. Aufgrund einer Empfehlung habe ich mit einem GPS Kartenprogramm ('2GIS') installiert und konnte mich dadurch komplett unabhängig in der Stadt bewegen.
Als der Rest der Gruppe dann mit dem Schnellzug (ca. 12,5 Std.) von der neuen Hauptstadt Astana in Almaty angekommen ist, haben wir erst gemeinsam in einem Café gefrühstückt und dann ging es auch schon mit der Stadtführung los. Wir haben die alte Himmelfahrts-Kathedrale angeschaut, sind durch den Panfilov Park geschlendert, haben in einem kleinen Sprachkurs nützliche Wörter auf Kasachisch gelernt (z.B. "Guten Tag", "Danke", "Auf Wiedersehen", "ja", "nein"...) und sind in ein Museum für kasachische Musikinstrumente. Danach konnten wir etwas im Hotel ausruhen und mittags ging es nach Medeo, dem auf ca. 1700 m hoch gelegenen Wintersportort in dem die Winter-Asienspiele 2011 stattfanden. Wer wollte, konnte die über 800 Stufen Richtung Shymbulak, einem Ski-Resort, erklimmen und von dort aus die Aussicht über Almaty genießen. Am Abend sind wir als Gruppe einheimisch Essen gegangen: Fleischspieße, Suppe, Gemüse und Salate.
Der nächste Tag war ein sogenannter Fahrtag, aber nichtsdestotrotz spannend und lehrreich. Wir haben spontane Dinge eingebaut, wie einem Besuch in einem Kasino für die immer mehr werdenden Superreichen und konnten interessanten Ausführungen über Flora und Fauna des Landes lauschen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es eine Tanzeinlage auf die die Gastgeber bestanden haben. Bei der Party konnte man gleich wieder einige Kalorien abbauen. Durch spektakuläre Landschaften ging es weiter in das kleine Dorf Basschi unweit des Altyn Emel Nationalparks. Dorthin sind wir am nächsten Tag und haben sicherlich eines der Highlights des Reise erlebt: die singende Düne "Pojuschije Barhany"! Was ist denn eine singende Düne? Von weitem konnten wir sie schon sehen, eine bis 150 Meter hohe Sanddüne, die seit tausenden von Jahren in einem Steppental liegt. Was für ein Anblick! Wir kamen immer näher, haben angehalten und sind alle gemeinsam den Kamm der Düne hinaufgestapft. Oben angekommen haben wir uns ausgeruht und die gesamte Gruppe saß mucksmäuschenstill da und hat einfach die Weite des Landes und die hörbare Stille genossen. Was für Momente! Nach einigen Minuten hat jemand ein Zeichen gegeben und wir sind als Gruppe gemeinsam diesen riesigen Sandberg hinabgerutscht. Da war er, der Ton! Ein Brummen, ein magischer Brummton, sehr laut, der die ganze Erde zu erschüttern schien! WOW! Unten angekommen waren alle so überwältigt und mussten sich erst einige Momente fassen. In der Wüstenlandschaft habe ich ein persönliches weiteres Highlight erlebt: eine frei herumlaufende "Skorpion-Echse". Wie die genaue Bezeichnung ist, weiß ich nicht, jedenfalls saß sie einfach so da, sonnte sich und wenn sie sich erschreckte, dann rollte sie Ihren langen Schwanz zu einem Kringel, so dass sie an einen gefährlichen Skorpion erinnerte und so wohl ihre Feinde abschreckt.
Die darauffolgenden beiden Nächte haben wir auf dem Land im äußersten Südwesten Kasachstans verbracht. Ein Ausflug an den 'Schwarzwälder Titisee' war dabei sicherlich einer der Höhepunkte. Also zumindest war der Blick auf den ersten der drei Kolsai Seen wie auf den Titisee und die Umgebung war eindeutig "Schwarzwald"! Wunderschön! Während der Wanderung um den See hat es angefangen zu regnen und es war teilweise ziemlich glitschig. Zusammen mit vier weiteren Reiseteilnehmern hab ich mich in eine urige Hütte direkt am See gelegen, untergestellt. Wir alle hatten etwas zu Essen dabei und haben lecker gepicknickt. Zurück an faszinierenden und seltenen Pflanzen wie Edelweiß vorbei, haben wir am Ausgangspunkt der Wanderung spannende Infos zur Entstehung der Seenlandschaft bekommen. Wie aus dem Nichts sind dann plötzlich an die 20 Kinder und Jugendliche mit ein paar erwachsenen Betreuungspersonen aufgetaucht. Irgendjemand hatte angefangen diese zu fotografieren und die Gruppe hat zurück 'geschossen'. Alle haben gelacht und sich sehr gefreut, dann ist sogar ein gemeinsames Foto unserer beiden Gruppen entstanden. Wer aufmerksam und mit einem Lächeln auf andere zugeht, der kann oftmals schöne Erlebnisse mit der einheimischen Bevölkerung erleben.
Für die meisten in der Gruppe kam am Nachmittag ein weiterer Höhepunkt der Reise => die Schlachtung und Zubereitung eines Schafes. Ich musste da nicht unbedingt dabei sein, aber sogar die Vegetarier der Gruppe waren begeistert, wie die Tötung ablief. Mir wurde geschildert, dass es, obwohl Kasachstan offiziell ein islamisches Land ist, eine schamanistische Zeremonie war mit Gebeten, dem Dank an den Geist des Schafes und dem Ausgießen des Blutes in die Erde, nicht wegen den Gesetzen des Korans, sondern für die Mutter Erde. Das komplette Schaf wurde verwertet und zu allem möglichen essbaren verwendet, wie Suppe, Schaschlik und am nächsten Morgen gabs zum Frühstück kalte Schafsteile.
Nach besagtem Frühstück war es soweit, wir sind zum letzten großen Abenteuer unserer Reise aufgebrochen, dem "Grand Canyon Kasachstans"! Der Scharyn-Canyon ist nach dem Scharyn-Fluss benannt, der im gleichnamigen Nationalparkgebiet einen tiefen Canyon in das umgebende Gestein gewaschen hat. Er wird oft mit dem Grand Canyon in den USA verglichen. Zwar ist er etwas kleiner als dieser aber ähnlich bizarr ausgeformt. Wir haben am 'Eingang' des Canyons geparkt und sind dann bis zum Ende gewandert. Auf dem Weg haben wir interessante Tiere gesehen und gehört, aber auch schöne Pflanzen bewundert. Etwa bei der Hälfte der Strecke habe ich Bescheid gegeben und hab die Gruppe alleine weiter laufen lassen. Es war ein kleiner Fußweg zu einem der Felsen hoch. Oben angekommen hab ich die gigantische Aussicht über den Canyon genossen und habe lautstark angefangen zu jodeln. Das Echo war überwältigend, wie der Ton durch die Schlucht getragen wurde. Nach etwa einer halben Stunde bin ich weiter gelaufen. Es war ganz still, doch plötzlich spricht mich jemand an: "Sie!? Sssie!!!". "Hä? Ich?"  "Sie! Ssssie!!!".....  Ha ha ha ha ha...... Dann habe ich gemerkt, dass es ganz laute Grillen waren, die dieses Wort ganz deutlich geformt haben. ;-) Bei der Gruppe angekommen hatten alle schon gegessen und waren sehr ärgerlich über mich. Warum? Oh oh.... Ich hatte das Salz, das für die Tomaten und so gebraucht worden wäre, dabei. *opps* Das tat mir sehr Leid, aber hmm.... Zu spät..... Bei einem heißen Kaffee haben wir den Blick durch den pittoresken Canyon streifen lassen und diese bemerkenswerten Augenblicke fest im Gehirn gespeichert! Eineinhalb Tage haben wir am Ende noch in Almaty verbracht, haben alte Ausgrabungsstätten in der Nähe besichtigt, hatten die Möglichkeit auf Basaren und in der Stadt einkaufen zu gehen und haben gemeinsam bei einem Folklore-Abend diese fantastische Reise ausklingen lassen, bevor es früh am Morgen zurück Richtung Deutschland ging....  Was für ein Abenteuer!!!




Travel & Personality: 28 Tage Busch im südlichen Afrika – Spannender Kurs zum Safari-Guide!

Der Reiseveranstalter präsentiert mit diesem Reiseangebot ein weiteres Highlight aus seinem anspruchsvollen Programm.
Stuttgart/Hannover, 15.12.2016. Es richtet sich an Reisende, die sich einen geheimen Traum erfüllen möchten. An Auswanderer, Reiseleiter und alle, die immer wieder auf der Suche nach einem besonderen Reiseerlebnis sind. Urlaub im Busch machen und dabei an einem Kurs zum Safari-Guide teilnehmen, wird aufregender als alles, was die meisten bislang erlebt haben.
Travel & Personality bietet diese einmalige Reise nach Südafrika oder Botswana (je nach Termin) an. Auf dieser 28-tägigen Reise kommt es zu aufregenden Begegnungen mit Afrikas Tierwelt. Man lernt, kaum sichtbare Abdrücke verschiedenster Tierarten zu deuten und dann aufzuspüren. Vielleicht verfolgt man die Fährte einer Elefantenfamilie, ohne von ihnen entdeckt zu werden. Auf leisen Sohlen schleicht man sich Meter für Meter an einen Löwen heran, um dann seinem gelassenen Blick zu begegnen. Auf Nachfahrten genießt man neben der Beobachtung nachtaktiver Tiere wie Leoparden, Bush Babies oder Eulen einen mit Sternen überzogenen Himmel. Dabei ist es auch das Ziel ein allgemeines Verständnis und Bewusstsein für die Umwelt zu erlangen.
Von qualifizierten Kurs-Guides, die mit jahrelanger Erfahrung ihr scheinbar unerschöpfliches Wissen weitergeben, wird man an alles behutsam herangeführt. Zu diesem Kurs gehört neben der Praxis auch die Theorie mit Themen rund um die Wildnis.
Ein besonderes Erlebnis ist eine Nacht in der Wildnis unter dem endlosen afrikanischen Sternenhimmel. Ansonsten wird im Karongwe-Camp in Südafrika oder im Mashatu-Camp in Botswana im 2-Personen-Zelt übernachtet. Die Reise „Safari-Guide im Busch“ mit Übernachtung ist eine Kombination aus Traumurlaub, Abenteuer und Naturerlebnis pur.
Leistungen
28 Übernachtungen im Personen-Zelt mit Gemeinschafts-Sanitäranlagen
Vollverpflegung, Kurs lt. Beschreibung, Pirschfahrten im offenen Allrad-Fahrzeug
Qualifizierter englischsprachiger Kursleiter